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Details zur Abrechnung von PoC-NAT-Tests und neuer Verordnungsentwurf

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Seit dem 11. Januar 2022 dürfen zur Testung auf das Coronavirus sogenannte PoC-NAT-Tests angeboten und über die Coronavirus-Testverordnung abgerechnet werden. Diese Tests funktionieren ähnlich wie PCR-Tests, müssen jedoch nicht in Fremdlaboren ausgewertet werden, sondern liefern über mobile Testgeräte innerhalb kurzer Zeit ein Testergebnis. Eingesetzt werden die „Point of Care“-Tests nicht etwa für Bürgertests oder Personaltestungen, sondern beispielsweise für die Bestätigungstestung nach einem positiven Schnelltest. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat nun über die Details und Voraussetzungen zur Abrechnung der Tests informiert.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Verordnungsentwurf vorgelegt, nach dem berechtigte Anbieter nun 43,56 Euro statt bisher 30 Euro je Test erhalten. 

Die Abrechnung erfolgt als monatliche Sammelabrechnung über die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Dafür müssen die Anbieter bei der KV registriert sein. Wer bereits Antigen-Schnelltests anbietet, aber noch keine Genehmigung zur Abrechnung von labordiagnostischen Leistungen mittels Nukleinsäurenachweis hat, muss die Registrierung bei der KV entsprechend erweitern, informiert die KBV. 

Welche Anbieter konkret die PoC-NAT-Tests abrechnen dürfen, ist in der Testverordnung geregelt. Dazu zählen neben Apotheken und Arzt- und Zahnarztpraxen auch medizinische Labore, Testzentren, welche von den KVen betrieben werden, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie die zuständigen Stellen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).

Zudem unterliegt die Durchführung der PoC-NAT-Tests nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung einem Qualitätssicherungssystem, welches von den zuständigen Aufsichtsbehörden der Länder überwacht werden kann. Das Probenmaterial müssen außerdem direkt vor Ort ausgewertet werden, also direkt in der Apotheke oder Praxis.

Angesichts der Engpässe bei PCR-Tests sieht der Verordnungsentwurf auch eine Priorisierung bei den PCR-Tests vor. Insbesondere Risikopersonen sowie Beschäftigte in der Pflege sollen künftig vorrangig getestet werden. Auch für die Freitestung aus der Quarantäne nach einer Covid-19-Infektion soll ein Antigentest ausreichen. Dies beschlossen vergangen Woche die Gesundheitsminister der Länder sowie die Bund-Länder-Konferenz.

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