3G am Arbeitsplatz: Bayern verschärft die Corona-Regeln

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Die Inzidenzzahlen im Freistaat steigen und die Intensivstationen laufen voll. Aus diesem Grund wurde die Krankenhaus-Ampel an die Situation angepasst und die Maßnahmen verschärft. Davon sind nun auch Arbeitnehmer stark betroffen.

Am Mittwoch kündigte Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz die Neuerung an. Um die stark gestiegenen Zahlen zu bekämpfen, wurden die Regeln für die Krankenhaus-Ampel verschärft. Diese schaltet nun bereits dann auf Gelb, wenn mehr als 450 Intensivbetten in Bayern mit Corona-Patienten belegt sind. Rot wird sie, wenn diese Zahl auf 600 steigt. 

Ist die Ampel auf gelb – wie das seit Samstag in Bayern der Fall ist – bedeutet das konkret, dass überall dort, wo zuvor die 3G-Regelung (Geimpft, Genesen oder Getestet) galt, die 3G-plus-Regel gilt, welche statt einem Schnelltest einen PCR-Test vorsieht. Dort wo bereits die 3G-plus Regel galt, gilt 2G

Zudem wird dann auch wieder auf FFP2-Masken umgestellt. 

Erreicht die Ampel die rote Stufe, gilt zusätzlich die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Für ungeimpfte Arbeitnehmer bedeutet dies, dass sie sich zwei mal pro Woche auf das Coronavirus testen müssen. Ob die Selbsttests von einem fachkundigen Personal oder in Eigenanwendung durchgeführt werden, ist nicht klar geregelt. Diese Entscheidung wird den Betrieben selbst überlassen. 

Außerdem wird bei rot die 2G-Regel weiter ausgedehnt. Von dieser ausgenommen sind lediglich Gaststätten, Hotels und körpernahe Dienstleistungen. Dort bleibt es weiterhin bei 3G plus.

Aktuell steuert der Freistaat auf eine rote Krankenhaus-Ampel zu. Jedoch gelten schon jetzt viele Regionen in Bayern als Corona-Hotspots. Alle Landkreise, bei denen mehr als 80 Prozent der Intensivbetten belegt sind und die Sieben-Tages-Inzidenz über 300 liegt, werden als ein „regionaler Hotspot“ eingestuft. Dort gelten bereits die Maßnahmen der roten Ampel. Seit Montag müssen nun auch wieder Masken im Unterricht und auf dem Schulgelände getragen werden. Nur im Pausenhof, unter freiem Himmel, dürfen die Schüler die Masken abnehmen.

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