Testkonzept für Kindertageseinrichtungen

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Um die Kinderbetreuung zu Pandemiebedingungen sicher durchführen zu können, hat sich dieses Jahr das System der Berechtigungsscheine bewährt. Aus diesem Grund wurde entschieden dieses Testkonzept bis zum Ende des Jahres fortzuführen. 

Der Ablauf bleibt wie gehabt: Die Eltern der Kinder erhalten in der Kita zwei Berechtigungsscheine im Abstand von fünf Wochen, mit welchem sie in einer beliebigen Apotheke kostenfrei zehn Selbsttest-Kits pro Kind bekommen. Der Berechtigungsschein besteht aus zwei Teilen. Ein Teil verbleibt in der Apotheke. Der andere Teil geht nach Gegenzeichnung in der Apotheke an die Kita zurück. Die Testungen werden zu Hause, im besten Fall in regelmäßigen Abständen (z.B. am Montag und Donnerstag), durchgeführt. 

Das Testen der Kinder bleibt auch weiterhin freiwillig. Es wird den Eltern jedoch eindringlichst geraten ihre Kinder zwei Mal pro Woche zu testen, um Infektionen zeitnah zu erkennen. So sollen die Kinder, Familien und die Beschäftigten geschützt werden und die Betreuung der Kinder nachhaltig gesichert bleiben.

Eine ähnliche Regelung gibt es für das pädagogische Personal. Auch sie erhalten kostenlose Selbsttests, mit welchen sie sich zweimal pro Woche testen können.

Zudem hat sich herausgestellt, dass die Gruppe der nicht eingeschulten Kita-Kinder in geringem Maße vom Coronavirus betroffen ist. Häufiger sind bei diesen Kindern Erkältungskrankheiten. Daher ist aktuell eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch ein Selbsttest durchgeführt wurde, welcher negativ ausgefallen ist, bei leichten Symptomen der Kinder (z.B. Schnupfen, leichter Husten) ausreichend.

Erkrankt ein Kind jedoch schwerer (z.B. Fieber, starken Husten) ist für die Wiederzulassung nach Genesung bzw. trotz noch vorhandener leichter Symptome ein PCR-Test erforderlich.

In den Grundschulen werden sogenannte Lolli-Tests durchgeführt, um die Kinder auf eine Corona-Infektion zu testen. In der Regel laufen diese Pool-Testungen wie folgt ab: Die Kindern lutschen für etwa 30 Sekunden an einem Tupfer – so wie an einem Lolli – und stecken diesen anschließend in dasselbe Pool-Röhrchen. Diese Sammelprobe geht dann zur Auswertung ins Labor. 

Denn anders als die Schnell- oder Selbsttest sind die Lolli-Tests keine Antigen-Tests, sondern PCR-Tests. Damit lässt sich deutlicher feststellen ob eine Corona-Infektion vorliegt. Und aufgrund der Pool-Testung muss nur ein einziger PCR-Test ausgewertet werden, was kostbare Zeit spart. 

Fällt dieser Test nun positiv aus, sind alle Teilnehmer verpflichtet einen weiteren, einzelnen PCR-Test zu machen.

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