de German

Ende der kostenlosen Bürgertests

test-tube-g013dd52a7_1920

Seit Montag den 11. Oktober sind die Bürgertests kostenpflichtig. Für wen die Tests  weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen und wie viel ab jetzt zu zahlen ist? Alle wichtigen Informationen für sie zusammengefasst.

Wer aktuell am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchte, sei es für einen Besuch im Restaurant oder den Gang ins Fitnessstudio, muss eines der 3 G‘s vorweisen können. Wer sich gegen ein Impfung entscheidet oder nicht genesen ist, muss sich also auf eine Corona-Infektion testen lassen. Immer häufiger ist dafür ein Schnelltest nicht ausreichend. So ist für einen Clubbesuch ein PCR-Test verpflichtend notwendig. Jedoch kann sich auch überall, wo die 3G Regel greift, freiwillig für ein 3G plus Konzept entschieden werden. Nach den neuesten Beschlüssen der Bundesregierung, müssen die Bürger nun die Kosten für diese Tests selbst tragen. 

Warum werden die Tests kostenpflichtig?

Begründet wird diese Neuerung vom Bund mit dem verfügbaren Impfangebot. Zum aktuellen Zeitpunkt könnte nämlich allen über 12-jährigen ein Impftermin angeboten werden. Aus diesem Grund ist laut der Coronavirus-Testverordnung vom 21. September eine Übernahme der Kosten durch die Regierung, und dadurch den Steuerzahler, nicht mehr notwendig. 

Wer kann sich weiterhin kostenfrei testen lassen?

Alle Menschen, welche sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht impfen lassen können, da für sie keine allgemeine Impfempfehlung gilt, haben Anspruch auf mindestens einen Test pro Woche. Dies trifft zu für:

– Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Nachzuweisen ist dies mit einem ärztlichen Attest. 

– Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel.

– Kinder unter zwölf Jahren, da für diese Altersgruppe in Deutschland noch kein Corona-Impfstoff zugelassen wurde.

– Personen die aufgrund einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion in Quarantäne mussten und zur Beendigung dieser einen Test benötigen.

– Teilnehmer an Coronavirus-Impfstoff-Studien

Eine Übergangsfrist, bis zum Ende des Jahres, gibt es aufgrund einer späteren Impfempfehlung durch die Stiko für: Stillende, Schwangerer ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren und Studierende aus dem Ausland, die mit einem in Deutschland nicht zugelassenen Impfstoff geimpft wurden.

Sollte jedoch ein Verdacht auf eine Corona-Infektion bestehen und Symptome vorliegen, ist ein PCR-Test beim Arzt auch weiterhin kostenlos.

Wie viel werden die Tests kosten?

Ein einheitlicher Preis wurde nicht festgelegt. Die Preisgestaltung bleibt also den Anbietern selbst überlassen. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Preis aufgrund des großen Angebots eigenständig reguliert. Ein Schnelltest kostet zwischen 12 Euro und 40 Euro und einen PCR-Test bekommt man zwischen 44 Euro und 90 Euro.

Share on whatsapp
WhatsApp
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest

Eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.